BAUSCHUTTAUFBEREITUNG

Auf Recyclingplätzen und Deponien sind in der Regel Radlader mit 3-5 m³ Schaufelinhalt im Einsatz, daher fällt die Wahl meist auf unser großes Modell. Üblicherweise werden zwei Ansätze verfolgt:

Die Verbesserung der Qualität des Recycling-Endprodukts mit der Aufbereitung mit kleinen Maschenweiten (20 oder 25 mm), um den Feinanteil aus dem Bauschuttgemisch zu separieren. Dies senkt die Sulfatwerte des Endprodukts und verbessert die Kornzusammensetzung, zudem schont es den Brecher, da die Feinanteile im Brecher höheren Verschleiss und geringere Leistung verursachen würden.

Die Recyclingquote zu erhöhen ist ein weiteres Ziel und wird in der Regel mit größeren Maschenweiten (50 oder 60 mm) erzielt. Der Feinanteil kann häufig als Verfüllmaterial erneut eingesetzt werden und das Überkorn dem Brechvorgang zugeführt werden. Das spart Entsorgungskosten und der gleiche Zusatznutzen tritt ein, der Brecher wird geschont und das Endprodukt wird qualitativ hochwertiger.

Bauschuttabsiebung – zur Erhöhung der Qualität und Reduzierung des Brecherverschleiss – 20×20 mm Masche

Über den Einsatz bei der Seufer Erdbau GmbH wurde in der Fachpresse berichtet:

05-06/2020 Treffpunkt.Bau: Bauschutt-Aufbereitung optimiert


Bauschutt-Aufbereitung mit Volvo 180 und der neuen SBR 4 leiser, schneller und sauberer – 40×40 mm Masche


Auch die Trennung von bereits gebrochenem Bauschutt ist ein Einsatzzweck der SBR 4. Hier zuvor von einem Arjes Impaktor zerkleinerter Bauschutt der in ein 0-45/45-X separiert wird. Die Beschickung erfolgt durch einen Radlader Typ CAT938H. Mittels Sensorsteuerung ist die Maschine jederzeit einsatzbereit, zu Beginn des Videos ist der automatische Start zu sehen.


Ähnlich unerschrocken wie der große Bruder, hat auch die SBR 3 keine Scheu vor grobem Bauschutt.


Die SBR 3 ist im mobilen Einsatz handlicher – hier als Nachsiebeinheit für einen RubbleMaster RM100


 

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